Westruper Heide

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Halterner Stausee erstreckt sich über dünigem Gelände die Westruper Heide. Bizarre Wacholder inmitten weitläufiger Heide bieten unserem Auge eindrucksvolle Impressionen.

Heute ist die Westruper Heide Naturschutzgebiet und beherbergt zahlreiche selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Doch für unsere Vorfahren war sie Kulturland und wichtige Lebensgrundlage…

Im Anschluss an die Führungen besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit zur Besichtigung des „Kleinsten Heidemuseums der Welt“. Dieses kleine, aber feine Museum im Heidehäuschen wurde liebevoll von den Naturparkführern Hohe Mark e.V. eingerichtet und bietet auf kleinstem Raum großartige Einblicke in das Leben und Überleben von Mensch, Tier und Pflanze in der Heide... 

Gruppenführung durch die Heide sind jederzeit möglich. Im Anschluss an eine Führung ist die Besichtigung des "Kleinsten Heidemuseums der Welt" möglich. Anfragen für Führungen nimmt entgegen:

Heike Kalfhues unter fuehrung@westruper-heide.de.

Öffentliche Führungen 2018
Termine:
jeweils Sonntag, 5. August I 12. August I 19. August I 26. August I 2. September
Dauer: ca. 1 Stunde
Treffpunkt 15.00 Uhr am Heidehäuschen (erreichbar vom Heideparkplatz Süd am Flaesheimer Damm, Haltern am See, Straßenseite wechseln, Nähe Bienenstock)
Veranstalter: Naturparkführer Hohe Mark e.V.
Leitung: Heike Kalfhues (Dipl. Landschaftsökologin / Zertifizierte Waldpädagogin)
Kosten: 3 € pro Person
Anmeldung: nicht erforderlich
Kontakt: Tel. (0 23 64) 60 41 94 oder h.kalfhues@hohemarkerleben.de

„Eine trostlose Gegend! Unabsehbare Sandflächen, nur am Horizonte hier und da von kleinen Waldungen und einzelnen Baumgruppen unterbrochen. – Die von Seewinden geschwängerte Luft scheint nur im Schlafe aufzuzucken. – Bei jedem Hauche geht ein zartes, dem Rauschen der Fichten ähnliches Geriesel über die Fläche und säet den Sandkies in glühenden Streifen bis an die nächste Düne …. Dann nach etwa jeder Meile eine Hütte, vor deren Tür sich ein paar Kinder im Sand wälzen und Käfer fangen …“

Annette von Droste-Hülshoff